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alt=" der Wolf in Deutschland"

Wölfe in Deutschland

Wölfe in Deutschland

alt=" der Wolf in Deutschland"

Das Artensterben hält weltweit an, viele Menschen stellen sich in letzter Zeit die Frage ob Wölfe und andere Wildtiere wie der Luchs zu Deutschland gehören. Natürlich, mehr als den meisten klar ist – er wurde von uns Anfang letzten Jahrhunderts ausgerottet, heute haben wir die Verantwortung, uns mit ihm zu arrangieren, enge Besiedelung hin oder her.

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Das der Wolf ein schützenswertes, weil gefährdetes, Tier ist, scheint auch viele Politiker urplötzlich nicht mehr zu interessieren, wenn es darauf ankommt, staatlich das zu ersetzen, was Landwirten durch Riß verloren geht, ja klar, das Geld könnte ja plötzlich an anderen Stellen fehlen.

Erschreckend ist, dass auch Bundestagsabgeordnete und  die Bundeslandwirtschaftsministerin die unwissenschaftlichen und rechtsfernen Forderungen verbreiten, Wölfe zu jagen, denn die Wölfe in Deutschland und Europa sind streng geschützt.

Auch der Luchs ist in unseren Wäldern wieder heimisch

Viele Bundesländer stellen Gelder für Präventionsmaßnahmen und den Schadensausgleich beim Herdenschutz bereit.

Der Wolf ist wieder Teil unseres Ökosystems. Herdenschutz ist fast überall möglich, wenn man es richtig und sorgfältig macht, ob mit Elektrozäunen, Hunden, Behirtung, Nachtpferchen, etc. arbeiten, je nachdem man muss es natürlich auch wollen.

Das größte Wolfsgebiet Westeuropas, liegt im Nordwesten Spaniens, dort lebt das Vieh monatelang allein mit Hunden auf den abgelegenen Weiden, ohne Probleme so sagen die Bauern. In vielen Ländern Nordeuropas ist der Wolf schon lange anzutreffen.

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Der Wolf findet in Deutschland gute Lebensbedingungen, wir haben hier genügend Kulturlandschaft, Wildtiere werden also mit uns leben, oder gar nicht. Das gilt auch für die Wölfe; außer wir wollen sie, wie Reinhold Messner, nach Sibirien verbannen.

Man kann nicht alles ausrotten was einem vielleicht gefährlich werden könnte, insbesondere da hier oft eigene finanzielle Interessen dahinter stecken.

Wir erwarten von den Drittweltländern, dass sie ihre Raubtiere schützen, aber selbst bekommen wir es nicht hin und schreien nach Abschuss.

Übrigens nicht nur rein statisch sind Wildschweine wesentliche gefährlicher als Wölfe.

Seit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ist kein einziger Wolfsangriff auf Menschen bekannt.Jährlich sterben eine nicht unerhebliche Zahl an Menschen durch Wildschweine, Wespen – Bienenstiche und Hundebisse und trotzdem lösen alle diese Tiere nicht eine solche irrationale Angst und Besorgnis aus, wie es Wölfe tun.

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Falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, und Sie tatsächlich auf einen Wolf treffen, respektvoll Abstand halten, das Tier ruhig beobachten und ihm genug Raum lassen, damit es sich zurückziehen kann. Keinesfalls sollten Menschen einem Wolf hinterherlaufen oder -fahren. Eine weitere Verhaltensregel: Das Tier keinesfalls anlocken, auch fotografieren Sie bitte nur aus der Distanz!

Die Gewinnorientierung einiger professioneller Tierhalter ist bedenklich, sollten Sie doch Ihre Einstellung zur Natur einmal gründlich hinterfragen, zwingt der Wolf sie doch zu einem anderen Management in der Landwirtschaft, sie fordert von Ihnen eine bessere Planung und Organisation. Ja,Wölfe machen Arbeit und kosten Geld !

Für Hobbytierhalter mit ein paar Schafen, Rindern oder Ziegen, heißt das die Tiere kommen nachts in den Stall und stehen nicht abholbereit für den Wolf auf der Wiese.

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Der Wolf zwingt zum Nachdenken

doch die Alten – Neuen im Wald überfordern offensichtlich jede Menge Leute damit. Sie projizieren das Bedrohliche, Unverständliche, und offenbar eine generelle Angst in ihrem Leben auf den Wolf und ziehen dann auch noch durch die Geschichten der Brüder Grimm zu Ihrer Bestätigung heran.

Die Mythen und Märchen erzählen jedoch seit je  her von dem Wolf im Inneren von uns Selbst, sie erzählen vom Dunklen, Gefährlichen im Unbewussten, das mal der Wolf symbolisiert und mal der ein anderes Raubtier, je nach Kulturkreis. Symbolisch muss man  ihnen die Köpfe abschlagen – natürlich nicht im wirklichen Leben

Übrigens ist der größte Teil Deutschlands auch 20 Jahre nach der ersten Einwanderung eines Wolfs immer noch wolffrei, denn  ca.105 Rudel und 25 Wolfspaare bedeuten keine flächendeckende Besiedlung.

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